Schwangerschaftstest

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Schwangerschaftstest: Frühe Gewissheit über die Anwendung, Durchführung und Sicherheit von Schwangerschaftstests

 

Normalerweise ist es ja klar: Wer Beschwerden jeglicher Art und Veränderungen an seinem Körper feststellt, der sucht einen Arzt auf. Dieser kann nach einer ausführlichen Anamnese eine Diagnose stellen und eine entsprechende Weiterbehandlung empfehlen. In einigen Ausnahmefällen können Patienten aber im ersten Schritt auch selbst feststellen, was ihnen „fehlt“. Beispielsweise dann, wenn eine Schwangerschaft möglich ist.

In diesem Fall ist es oftmals nicht ratsam, abzuwarten, einen Termin beim Arzt zu machen und erst dann Gewissheit zu haben. Diese bekommen Sie viel früher mit einem entsprechenden Schwangerschaftstest. Was Sie beim Kauf und der Durchführung eines solchen Tests beachten sollten und wie ein solcher Test überhaupt funktioniert, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

 

 

1.Die Schwangerschaft und wann sie festgestellt werden kann


 1.1 Bin ich krank oder schwanger? Die ersten Symptome

 

Für eine Schwangerschaft gibt es keinen Lehrbuchverlauf – und damit auch keine eindeutigen Symptome, die bei jeder Frau immer zutreffen. Vielleicht waren Sie schon einmal schwanger und wissen, wie Ihr Körper auf die Hormone reagiert? Oder Sie haben sich in einem Forum mit anderen Frauen über deren Beschwerden ausgetauscht und entsprechende Antworten auf Ihre Fragen erhalten? Vielleicht ist es aber auch Ihre erste Schwangerschaft und Sie können Symptome wie Übelkeit, extremen Appetit oder Schwindel nicht richtig zuordnen.

Von sehr frühen Symptomen berichten einige Frauen schon einige Tage nach dem Eisprung. Da eine befruchtete Eizelle ca. 5 Tage braucht, um sich in die Gebärmutter einzunisten und sich erst dann die ersten Hormone bilden, können Sie die Auswirkungen frühestens nach dieser Einnistung spüren.

 

Einige Frauen berichten von schmerzhaften Veränderungen der Brust
andere wiederum von vermehrter Müdigkeit oder einer allgemeinen Antriebslosigkeit
Vielleicht spüren Sie auch schon jetzt eine Abneigung gegen intensiv schmeckende Speisen und Getränke
oder eine kontinuierliche Erhöhung der Körpertemperatu

All dies können aber müssen keine frühen Schwangerschaftssymptome sein.

 

1.2. Ich spüre erste Schwangerschaftsanzeichen: Soll ich sofort zum Arzt?

Natürlich steht es Ihnen jederzeit frei, einen Arzt aufzusuchen und in einer Praxis einen Schwangerschaftstest durchführen zu lassen. Jedoch wird Ihr Arzt in einer so frühen Phase einer möglichen Schwangerschaft auch nichts anderes tun, als denselben Schwangerschaftstest durchzuführen, den Sie auch Zuhause machen könnten.

Erst wenn der Urintest positiv ausfällt, wird er in der Regel einen Bluttest veranlassen, um die Höhe der Schwangerschaftshormone und entsprechend den Fortschritt der Schwangerschaft feststellen zu können. Mit einem Schwangerschaftstest für Zuhause ersparen Sie sich also lange Wartezeiten vor dem Sprechzimmer und erhalten meist auch früher bereits Gewissheit.

 

Achtung: Sollte der Test positiv ausfallen, sollten Sie sich aber anschließend auf jeden Fall mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung setzen. Spätestens in der achten Schwangerschaftswoche sollte ein erster Vorsorgetermin vereinbart werden.

 

1.3. Wann kann man eine Schwangerschaft frühestens feststellen?

Damit Sie wissen, ob sich bereits ein Schwangerschaftstest lohnt, sollten Sie gut mit Ihrem Körper vertraut sein. Der Bezugspunkt für den frühesten Zeitpunkt eines Tests ist der Eisprung. Am Einfachsten ist es, wenn Sie einen regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen haben. Dann nämlich findet der Eisprung meistens am 14. Zyklustag statt. Ist Ihr Zyklus länger oder kürzer, verschiebt sich dieser Zeitpunkt entsprechend nach vorne oder nach hinten.

Wann frühestens ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden kann, hängt von der Art des Tests ab. Generell gilt: Je später der Zeitpunkt nach dem Eisprung für einen solchen Test gewählt wird, desto aussagekräftiger ist er auch. Frühe Tests geben an, eine Schwangerschaft im Urin bereits 10 Tage nach dem Eisprung anzeigen zu können Als relativ sicher gilt ein solcher Test allerdings erst am Tag des Ausbleibens der Periode. Dann haben sich im Falle einer Befruchtung bereits genügend Schwangerschaftshormone gebildet, die über den Urin nachgewiesen werden können.

 

1.4. Schwanger trotz Regelblutung? Sicherheit bringt nur ein Schwangerschaftstest

Es gibt kein eindeutiges und verlässliches Schwangerschaftsanzeichen, das Sie ohne die Durchführung eines Tests deuten können. Etwa eine von 200 werdenden Müttern bekommt weiterhin regelmäßig Ihre Regelblutung und geht daher davon aus, nicht schwanger zu sein. Sollten Sie daher trotz anhaltender Blutung Symptome wie Übelkeit oder anderen frühen Anzeichen an sich bemerken, führen Sie also unbedingt dennoch einen Heimtest durch.

 

 

2. Schwangerschaftstest Beratung: Welche Tests gibt es?


 2.1 Ich bin so ungeduldig: Schwangerschaft Frühtests

 

Ärzte empfehlen, einen Schwangerschaftstest für Zuhause erst ab dem Tag der fälligen Regel durchzuführen. Erst dann kann nämlich auch von einem sicheren Testergebnis ausgegangen werden. Einige Frauen sind verständlicherweise jedoch sehr ungeduldig und können die Zeit bis zu diesem Stichtag gar nicht erwarten. In diesem Falle gibt es entsprechende Frühtests, die ebenfalls durch ihre hohe Sensibilität bereits sichere Ergebnisse liefern.

Bereits 4 Tage vor dem Ausbleiben der Regel kann ein solcher Frühtest Hinweise auf das Bestehen einer Schwangerschaft liefern. Solche Tests werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Wichtig ist jedoch, ihn mit konzentriertem Morgenurin durchzuführen. Im Falle einer Schwangerschaft ist in diesem Urin bereits eine größere Menge des Schwangerschaftshormons vorhanden. Schwangerschaftsfrühtest schlagen bereits ab einem Wert von etwas über 10 IU/Liter hCG an. Im Falle eines negativen Ergebnisses sollten Sie ein paar Tage später in jedem Falle noch einmal erneut einen Test durchführen; dann ist das Testergebnis wesentlich aussagekräftiger.

 

2.2. Sichere Tests nach Ausbleiben der Regelblutung

 

Hinweis: Wenn Sie ein wirklich sicheres Ergebnis haben wollen, sollten Sie mit dem Testen bis zum Tag der erwarteten Regelblutung warten. Dann ist die hCG-Konzentration im Urin im Falle einer Schwangerschaft bereits so hoch, dass ein Test anschlägt und bis zu 99% sicher ein positives Testergebnis korrekt anzeigen kann.

 

2.3. Teststreifen oder Digitaltest? Die verschiedenen Testarten

Wer zum ersten Mal in der Drogerie oder in der Apotheke vor dem Regal mit Schwangerschaftstests steht, ist sicher erst einmal überfordert von der oft großen Auswahl. Als Heimtests werden in der Regel Streifentests oder digitale Tests angeboten.

Streifentests zeigen das Ergebnis wie der Name schon sagt in Form eines Streifens an. Um zu überprüfen, ob der Schwangerschaftstest überhaupt funktioniert und nicht beispielsweise bereits überlagert ist, erscheint direkt nach dem Eintauchen des Streifens in den Urin ein sogenannter Kontrollstreifen. Dieser sagt noch nichts über das Vorliegen einer Schwangerschaft aus. Erst nach etwa 1 bis 5 Minuten reagiert dann das eigentliche Testfeld auf das hCG-Hormon. Ist dieses nachweisbar, erscheint im Testfeld neben dem Kontrollstreifen ein zweiter Teststreifen, der das Vorliegen einer Schwangerschaft bestätigt.

Ein digitaler Test dagegen ist die Luxusversion eines Schwangerschaftstests; der bekannteste stammt von dem Hersteller Clearblue. Er zeigt das Testergebnis digital über eine LCD Anzeige in Textform an und gibt zudem oftmals weitere Informationen wie beispielsweise die Woche der Schwangerschaft. Der Digitaltest gibt der Testerin also nicht nur Auskunft darüber, ob sie schwanger ist oder nicht, sondern auch, wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist. Meist sind diese digitalen Tests ebenfalls sehr empfindlich und können schon 4 Tage vor Ausbleiben der Periode angewendet werden.

 

2.4. Vor dem Drogerieregal: Welchen Test soll ich denn nun kaufen?

Als zuverlässiger gelten digitale Schwangerschaftstests, denn das Testergebnis ist nicht interpretierbar und zeigt eindeutig an: schwanger oder nicht? Teststreifen dagegen können manchmal für Verwirrung sorgen. Einige Testerinnen berichten von sogenannten Verdunstungslinien, die auf den Streifen erscheinen und mit echten Ergebnislinien verwechselt werden können. Somit herrscht manchmal auch nach der Durchführung immer noch keine Klarheit darüber, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

Auf der anderen Seite sind digitale Tests oftmals um einiges teurer als die Urin-Teststreifen. Daher sollten Sie abwägen, wie wichtig Ihnen eine zuverlässige und möglichst frühe Gewissheit ist.

 

2.5. Kosten für Schwangerschaftstests

Urintests für Zuhause werden nicht von der Krankenkasse bezahlt und können auch nicht vom Arzt per Rezept verordnet werden. Jedoch gibt es günstige Tests bereits für 3 oder 4 Euro zu kaufen. Diese kostengünstigen Modelle haben meist eine Empfindlichkeit von 20 – 25 IU/Liter hCG und zeigen eine mögliche Schwangerschaft ab dem Ausbleiben der Periode an. Frühtests mit einer höheren Empfindlichkeit kosten entsprechend mehr. Für digitale Tests können Sie zwischen 15 und 20 € kalkulieren.

 

2.6. Wo kann man Schwangerschaftstests kaufen?

Wer einen Schwangerschaftstest kaufen möchte, für den führt der erste Weg meist ins eine Internet. Testolino.de hat eine entsprechend große Auswahl an Frühtests, normalen Urintests und Digitaltests. Alternativ erhalten Sie aber auch Schwangerschaftstests in der Apotheke. Der Vorteil ist hier, dass Sie sich bei Fragen noch einmal kompetent beraten lassen können, um beispielsweise mögliche Fehlerquellen bei der Durchführung zu vermeiden.

Wer gleich mehrere Tests kaufen möchte, findet die besten Angebote im Internet. Hier gibt es meist größere Mengen zum rabattierten Preis; hat es den einen Zyklus nicht geklappt, dann haben Sie gleich weitere Tests für den nächsten, dann hoffentlich erfolgreichen Zyklus Zuhause.

 


3. Anwendung und Funktionsweise von Schwangerschaftstests


3.1. Durchführung eines Schwangerschaftstests für Zuhause

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Tests für Zuhause, aber die Anwendung ist im Grunde genommen immer dieselbe: Der Test misst die Konzentration des Schwangerschaftshormons hCG im Urin. Daher muss der jeweilige Teststreifen mit dem Urin der Frau in Berührung kommen. Einige Frauen halten den Streifen daher einfach in den Urinstrahl; wichtig ist jedoch dafür zu sorgen, dass er in der vorgegebenen Zeit von meist 10 Sekunden mit dem Urin Kontakt hat. Andernfalls ist das Messergebnis nicht valide. 

Einfacher ist es daher, den Urin in einem kleinen Gefäß zu sammeln und den Test im Anschluss dort einzutauchen. Sie können so exakter die Zeit bestimmen, in der der Test den Urin aufnimmt. Anschließend müssen Anwenderinnen bis zu drei Minuten warten, bis ein Ergebnis sichtbar wird. Dieses zeigt sich auf Teststreifen anhand eines zweiten Striches neben dem Kontrollstrich, der im Falle einer Schwangerschaft erscheint. Digitale Tests dagegen zeigen anhand von Symbolen wie Smilys oder auch direkt im Textfeld „schwanger“ oder „Nicht schwanger“ an.

 

3.2. Die biochemische Seite: Wie ein Urintest funktioniert

Bei Vorliegen einer Schwangerschaft ist im Urin das Hormon hCG – das humane Choriongonadotropin – enthalten. Auf dem Teststreifen eines handelsüblichen Streifentests befindet sich im Testfeld ein hCG-Antikörper, der mit einem Farbstoff markiert ist. Ist im Testurin hCG vorhanden, reagiert dieses mit dem Farbstoff des Antigens und verfärbt sich entsprechend meist rosa oder rot.

Digitale Schwangerschaftstests unterliegen einem ähnlichen Prinzip. Hier befindet sich im Inneren des Tests ebenfalls ein konventioneller Teststreifen, der mittels Fotodioden ausgelesen wird. Anschließend wird das Ergebnis dann auf ein LCD-Feld übertragen.

 

3.3. Messwerte und HCG Konzentration

Um das Vorliegen einer Schwangerschaft über einen Frühtest festzustellen, muss eine bestimmte Konzentration des hCG im Urin vorhanden sein. Für einen Test mit der Empfindlichkeit von 20 müssen also mindestens 20 IU/Liter hCG nachgewiesen werden können, damit der Test anschlägt.

Wann diese Konzentration erreicht ist, ist von Frau zu Frau und von Schwangerschaft zu Schwangerschaft unterschiedlich. Es gibt jedoch Normwerte für die frühe Schwangerschaft, anhand derer Sie sich orientieren können. So liegt der Normbereich des Hormons 10 Tage nach dem Eisprung zwischen 1,90 und 13,1 – ein Frühtest kann aber muss also nicht zu einem so frühen Zeitpunkt bereits anschlagen. 14 Tage nach dem Eisprung, also zum Termin der erwarteten Regelblutung liegt der Normwert zwischen 57 und 140 – hier sollte jeder Test also ein zuverlässiges Ergebnis liefern.

 

 

4. Zuverlässiges Testergebnis: Anwendungsfehler vermeiden und Fehlerquellen erkennen


 4.1 Falsch positive oder falsch negative Ergebnisse

 

Einen Schwangerschaftstest durchzuführen, klingt einfach; das Ergebnis scheint nahezu sicher. Dennoch existieren Fehlerquellen, die Anwenderinnen vermeiden sollten. So gibt es beispielsweise ein Hormon, das dem Schwangerschaftshormon hCG sehr ähnlich ist – das sogenannte eisprungauslösende Hormon LH. Sollten Sie den Test also zum Zeitpunkt des nahenden Eisprungs durchführen, kann es hier zu Verwechslungen kommen. Der Test reagiert in diesem Fall möglicherweise auf das LH und zeigt ein positives Testergebnis an, obwohl (noch) keine Schwangerschaft vorliegt. Ob Sie kurz vor dem Eisprung stehen, kann Ihnen übrigens ein Ovulationstest sagen.

Eine zweite Fehlerquelle sind Medikamente, die von der Frau eingenommen werden und hCG enthalten. Solche Medikamente werden beispielsweise im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen gegeben. Ein Test könnte in diesem Falle nicht auf körpereigenes sondern auf medikamentös verabreichtes hCG reagieren und ein falsches Testergebnis liefern. In seltenen Fällen können auch im Körper befindliche Tumore das Ergebnis falsch positiv beeinflussen. Einige Tumorarten produzieren ebenfalls hCG und sorgen dadurch für eine falsche Testanzeige.

 

4.2. Anwendungsfehler bei der Durchführung

Neben dem zu frühen Testen gehört zu den häufigsten Fehlerquellen ein nicht ausreichend konzentrierter Urin. Von den Herstellern der Schwangerschaftstests wird empfohlen, diese mit Morgenurin durchzuführen, da hier die Konzentration des zu messenden Hormons am Höchsten ist. Haben Anwenderinnen beispielsweise vor der Durchführung gerade einen Liter Wasser getrunken oder waren erst kurz zuvor zur Toilette, schlägt der Test möglicherweise nicht an, obwohl eine Schwangerschaft vorliegt. Wenn Sie nicht die Gelegenheit haben, einen Urintest mit Morgenurin durchzuführen, sollten Sie mindestens 4h vor der Durchführung nicht mehr auf der Toilette gewesen sein.

Außerdem sollte der Test lange genug in den Urin gehalten werden, damit auch eine ausreichende Menge Urin das Testfeld erreicht. Sicherheit bietet Ihnen hier der Kontrollstreifen, der nur dann erscheint, wenn der Test auch richtig durchgeführt wurde. Des Weiteren sollten Sie beim Kauf eines Schwangerschaftstests unbedingt darauf achten, dass das Verfallsdatum von 2014 oder des entsprechenden Jahrgangs noch nicht überschritten wurde. Andernfalls liefert der Test ebenfalls kein zuverlässiges Testergebnis mehr.

 

4.3. Ergebnis schwanger! Liegt garantiert eine intakte Schwangerschaft vor?

Zeigt der Streifentest oder der Digitaltest ein positives Testergebnis an, ist die Freude bei vielen Frauen groß. Sie würden am liebsten sofort alle Freunde, Familie und Nachbarn über das freudige Ereignis informieren und sind sich sicher, nach der Geburt ein gesundes Baby in den Armen halten zu dürfen. Dennoch warten viele Frauen aus guten Gründen noch eine ganze Weile mit der Verkündung der Schwangerschaft, denn ein positiver Test sagt leider noch nichts darüber aus, ob die Schwangerschaft tatsächlich intakt ist.

So kann beispielsweise eine Eileiterschwangerschaft vorliegen. Dies bedeutet, dass sich die befruchtete Eizelle statt in der Gebärmutter im Eileiter der Frau eingenistet hat. Sie produziert dort zwar hCG, kann aber keinesfalls zu einem lebensfähigen Embryo heranwachsen.

Auch ist es möglich, dass es zwar kurzzeitig zu einer Schwangerschaft gekommen ist, diese sich aber frühzeitig wieder gelöst hat. Während andere Frauen eine solche Fehlgeburt gar nicht oder nur anhand einer verspäteten Blutung bemerken würden, glauben frühe Testerinnen nun bald Nachwuchs im Arm halten zu dürfen. Aus diesem Grund sollten trotz der ersten Freude immer mögliche Komplikationen im Hinterkopf behalten werden.

 

 

5. Schwangerschaftstests und ihre Vorteile


 5.1. Ich bin schwanger! Schnelle Gewissheit

Eine Schwangerschaft ist für jede Frau ein lebensverändernder Umstand. Daher möchte sie verständlicherweise auch schnell Gewissheit darüber haben, ob sie schwanger ist oder nicht. Wer dies über den Arzt feststellen lassen möchte, muss in aller Regel zunächst auf einen Termin warten. Je nach Wohnort können hier noch einmal einige Tage vergehen, bis Sie endlich im Wartezimmer Platz nehmen können. Nicht immer verwendet der Arzt einen schnellen Urintest, sondern besteht auf eine Blutentnahme. Muss diese erst noch in ein Labor gesendet werden, wird die werdende Mutter noch einmal länger auf ihr Ergebnis warten. Erst etwa in der 7. bis 8. Schwangerschaftswoche, kann eine Ultraschalluntersuchung Gewissheit bringen.

Wer dagegen einen Schwangerschaftstest für Zuhause verwendet, hat sofortige Gewissheit. Sie können auch schneller entsprechend Ihr Verhalten, Ihre Ess- und Genussgewohnheiten dem neuen Umstand anpassen.

 

5.2. Frühe Gewissheit schont das junge Leben

Rauchen, Trinken, ungesunde Ernährung: Wer weiß, dass er schwanger ist, kann diese Gewohnheiten schnell ablegen und damit das Leben des ungeborenen Kindes schonen. Vergehen erst viele weitere Tage, bis eine Schwangerschaft durch den Arzt bestätigt wird, wird die Mutter unter Umständen mit diese Lebensweise weiter fortfahren. Mit einer frühen Gewissheit können Sie also viel dafür tun, dass Ihr Kind später gesund auf die Welt kommt.

 

5.3. Wenn das Kind nicht geplant ist…

Auch wenn es Ihre Lebensumstände gerade nicht zulassen, ein Kind in die Welt zu setzen, ist ein Frühtest sinnvoll. Sie haben von Gesetzes wegen nur insgesamt 12 Wochen Zeit, sich darüber im Klaren zu werden, ob Sie die Schwangerschaft fortsetzen möchten oder nicht. Diese Zeit brauchen viele Frauen auch, denn die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft ist unwiederbringlich.

In einer solchen Situation sollten Sie Ihre Zeit also nicht damit vergeuden, lange auf Arzttermine und dem Warten auf Testergebnisse zu verbringen. Ein Heimtest bringt schnelle Gewissheit und Ihnen damit die Gelegenheit, Ihr weiteres Vorgehen in Ruhe zu überdenken.

 

 

6. Wie geht es nach dem Ergebnis weiter?


 6.1. Positiv: Sie wünschen sich ein Kind

Sie haben einen starken Kinderwunsch und die Freude über ein positives Ergebnis ist groß. Daher sollten Sie nun auch schnellstmöglich einen Termin bei Ihrem behandelnden Frauenarzt vereinbaren. Dies dient Ihrer und der Sicherheit des nun in Ihnen heranwachsenden Lebens.

Der Arzt wird zunächst das Vorliegen einer Schwangerschaft durch einen Bluttest oder eine Ultraschall Untersuchung überprüfen. Er kann hier schon erkennen, ob das Embryo sich an der richtigen Stelle in der Gebärmutter und beispielsweise nicht in den Eileitern eingenistet hat. Des Weiteren prüft er neben dem hCG auch andere Hormone, die für den Erhalt einer intakten Schwangerschaft wichtig sind, wie beispielsweise das Progesteron. Besteht hier ein Mangel, kann medikamentös nachgeholfen werden und die Schwangerschaft bleibt erhalten.

 

6.2. Positiv: Sie wurden von der Schwangerschaft überrascht

Nicht jede Frau, die einen Schwangerschaftstest durchführt, hat eine Schwangerschaft geplant. Vielleicht haben Sie sogar die Pille oder andere Verhütungsmittel verwendet, die augenscheinlich versagt haben. Von einem positiven Testergebnis sind sie daher entsprechend überrascht; oftmals auch überfordert. Xie neue Situation passt nicht in ihre aktuelle Lebensplanung und die Frage kommt auf: was nun?

Der erste Weg sollte zunächst zum behandelnden Arzt führen, um das Ergebnis zunächst erst einmal zu bestätigen. Ihr Arzt berät Sie dann über mögliche Optionen, welche Anlauf- und Beratungsstellen Sie aufsuchen und wo Sie Hilfe finden können.

Umso wichtiger ist es, die mögliche Schwangerschaft – auch wenn sie nicht erwünscht ist – frühzeitig festzustellen. Dann nämlich haben Sie ausreichend Zeit, sich Gedanken über die Zukunft zu machen und zu entscheiden, wie Sie mit der Schwangerschaft weiter umgehen werden.

 

6.3. Negativ: Ist eine Schwangerschaft wirklich ausgeschlossen?

Selbstverständlich kann ein Test aufgrund der oben genannten Faktoren auch falsch negativ anzeigen. Sollten Sie trotz negativem Testergebnis weiterhin Symptome bemerken oder das Gefühl haben, doch schwanger zu sein, wiederholen Sie den Test einfach in der kommenden Woche noch einmal.

 

 

7. Geschichte der Schwangerschaftstests


Sehr frühe Urintests gibt es erst seit den 1960ger Jahren. Eindeutige Aussagen über den Zustand der Frau konnten aber erst 2 Wochen nach Ausbleiben der Periode getroffen werden. Das Problem bestand jedoch bei diesen frühen Tests darin, dass oftmals das Schwangerschaftshormon mit ähnlichen Hormonen im Körper der Frau verwechselt werden konnten und dadurch falsche Ergebnisse zustande kamen. 1975 konnte die Unterscheidung zwischen den Hormonen dann verlässlicher erfolgen.

Parallel dazu wurde bis in die 70ger Jahre der sogenannte Froschtest durchgeführt. Hierzu wurde einem männlichen Frosch der Urin einer potenziell schwangeren Frau in den Lymphsack am Rücken injiziert. Bildete der Frosch 3 Stunden später Samenzellen, konnte mit hoher Genauigkeit die Schwangerschaft der Frau festgestellt werden.