Bettdecken Test

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BeCo – BW101248 / 135×200, 80×80

Maße Bettdecke: 135 x 200 Maße Kopfkissen: 80 x 80 Füllung: Klimafaser Bezug: atmungsaktive Microfaser Art: 4-Jahreszeien Waschen: kochfest bis 95° Schadstoffgeprüft: durch Stiftung Ökotest  View more

f.a.n. frankenstolz Duo-Steppbett Kansas

  Das f.a.n. Duo-Steppbett Kansas ist die meistverkaufte Bettdecke 2015 und überzeugt durch ihr unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist äußerste pflegeleicht und kommt mit einem samtweichen, flauschigen, und äußerst leichten Bezugsstoff mit Peach-Touch daher. Die Füllung ist schön anschmiegsame undView more

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f.a.n. Frankenstolz 4-Jahreszeiten

Maße: 135 x 200 cm Bezug: Microfaser-Feinbatist Füllung: EUROfill Markenhohlfaser Wärmeisolierung: ja Waschen: kochfest bis 95°C Trocknergeeignet: ja Allergiker geeignet: ja  View more

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BeCo BW101249 Bettwaren-Set – 155 x 220

Maße Bettdecke: 155 x 200 Maße Kopfkissen: 80 x 80 Füllung: Klimafaser Bezug: atmungsaktive Microfaser Art: 4-Jahreszeien Waschen: kochfest bis 95° Schadstoffgeprüft: durch Stiftung Ökotest  View more

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Style Station 200 x 200 cm

Maße: 200 x 200 Bezug: Microfaser-Feinbatist Füllung: Polyesterhohlfaser, Wäsche: bis 95° Allergiker geeignet: ja  View more

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Bettdecken Test: So schlafen Sie am Besten

 


BettdeckeWie man sich bettet, so schläft man. Dieses alte Sprichwort hat nichts an seiner Aktualität verloren, denn kaum etwas sagt mehr über den Charakter eines Menschen aus wie seine Schlafstätte. Machen Sie Ihr Bett jeden Morgen oder lassen Sie es zerwühlt bis zum Abend? Schlafen Sie lieber auch einer harten oder weichen Matratze und in welcher Bettdecke haben Sie die besten Träume? Bevorzugen Sie synthetische oder eher natürliche Materialien?

Der Schlaf eines Menschen kann empfindlich gestört werden: Durch eine unbequeme Lage, durch Straßenlärm oder eben eine zu warme oder kalte Bettdecke. Wir helfen ihnen dabei, die richtige Bettdecke für Ihre Schlafgewohnheiten zu finden.


Ratgeber: Die verschiedenen Bettdecken und ihre Vorzüge

Es ist schon beinahe eine philosophische Frage, in wessen Federn man sich betten möchte oder ob Sie eine Synthetikfüllung den Naturmaterialien vorziehen. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Füllungen mit den dazugehörigen Vor- und Nachteilen vor, damit Sie das passende Produkt für sich finden können.


 

1. Füllungen für Ihre Decke

1.2 Decken mit Synthetik-Füllung

Bettdecken, die mit Kunstfasern gefüllt sind, überzeugen Käufer im ersten Moment vor allem durch ihren vergleichsweise niedrigeren Preis. Ideal sind diese künstlichen Fasern für alle, die beispielsweise allergisch gegen Tiere sind oder sich gegen die Tierquälerei stellen. Generell kosten gute Synthetikbetten rund 100 Euro bis 130 Euro. Daunenbetten beginnen oft erst ab einem Preis 150 bis 200 Euro.

Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass dieses Synthetik Material automatisch schlechter ist als tierische oder pflanzliche Füllungen. Die Herstellung dieser Kunstfasern wurde in den vergangenen Jahren immer mehr verfeinert und technisch ausgereifter. Synthetik hat ein geringes Gewicht. Man findet heute in den Decken vorrangig Polyester. Generell liegt die Herausforderung darin, dass die Kunstfaser schlechter Feuchtigkeit aufnimmt als beispielsweise Daunen. Daher muss die Füllung entsprechend locker sein und darf im Herstellungsprozess nicht zu stark zusammengepresst werden.

Mittlerweile sind sogenannte Hochbauschfasern auf dem Markt, die stark gekräuselt und dadurch bauschiger sind und entsprechend besser Feuchtigkeit aufnehmen können.

 

1.2 Federbetten

Bei Federn und Daunen handelt es sich seit jeher um die klassische Füllung für Bettdecken. Daunendecken überzeugen durch viele Vorteile. Sie sind gut waschbar und enthalten keine Schadstoffe. Die Daune hat eine hohe Qualität, ist aber auch entsprechend teuer. Die Federn können den Stoff beispielsweise sehr gut und dicht ausfüllen, ohne dabei ihre Form zu verlieren.

Federbetten haben eine hohe Lebensdauer; selbst wenn sie schon Jahre stark zusammengepresst wurden, können sie sich dennoch immer wieder entfalten. Ein weiterer Vorteil kommt ebenfalls aus der Natur: Federn und Dauen können sehr viel Feuchtigkeit absorbieren, was sich ebenfalls positiv auf Ihr Schlafklima auswirkt.

Ein kleiner Nachteil dagegen zeigt sich oft schon nach der ersten Nacht in einem Federbett: Wer einmal in einer Daunendecke geschlafen hat weiß, wie sehr eine herausstehende Feder mit dem Schaft auch pieken kann.

Die Gretchenfrage bei Federbetten lautet: Enten oder Gänsefedern? Die Federn von Gänsen besitzen einen gekrümmten Kiel. Dieser kann nicht so leicht durch den Stoff der Bettdecke stechen und bildet zusammen mit den anderen Federn ein kuscheliges Knäuel. Entenfedern dagegen haben einen geraden Kiel und sind kleiner als Gänsefedern. Dadurch entsteht ein geringeres Füllvolumen und die Decken wärmen weniger stark. Für eine Füllung werden wesentlich mehr Enten- als Gänsefedern benötigt.

Wem eine ethisch korrekte Bettenherstellung wichtig ist, sollte darauf achten, dass die Federn aus dem Totrupf stammen und den Tieren nicht lebend abgenommen wurden.

 

1.3 Naturmaterialien

Naturmaterialien werden von vielen Kunden bevorzugt, weil sie vor allem eine gute Ökobilanz haben und außerdem gut isolieren. Sie können die Temperaturschwankungen aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften ausgleichen.

 

+Kapok Kapok ist eine Faser, die vom sogenannten Seidenwollbaum stammt; einem sehr schnell wachsenden Baum. In den Früchten dieses Baumes reift die sogenannte Samenwolle, die unter anderem für die Herstellung von Matratzen und Oberbetten verwendet wird. Kapokfasern sind mit einer Wachsschicht umgeben, die ähnlich wie die von Wasservögeln wirkt. Kapok ist dadurch stark wärmeisolierend und in den Kapok-Betten staut sich keine Feuchtigkeit. Das Material ist sehr leicht, weich und atmungsaktiv und sorgt so für ein angenehmes Schlafklima.
+Kaschmir Kaschmir ist ein sehr edles Füllmaterial und gilt als eines der exklusivsten Edelhaare. Es stammt aus dem feinen Haar der Cashmere Ziege, die im Himalaya lebt und dort mit starken Temperaturschwankungen zurechtkommen muss. Entsprechend anpassungsfähig ist ihr Fell. Wer einmal Kaschmir auf seiner Haut gespürt hat weiß, wie unglaublich weich und anschmiegsam das Material ist. Die hohe Atmungsaktivität sorgt für einen perfekten Feuchtigkeitstransport.
+Seide Seide ist ein Material, das sehr hautverträglich ist und daher besonders gut geeignet für Menschen mit Allergien. Viele kennen Seide nur als Stoff für exklusive Kleidung. Es hat auf der Haut einen angenehm kühlenden Effekt und wird daher besonders gerne von Menschen gekauft, die schnell schwitzen. In der Regel werden mit Seide Sommerbetten gefüllt, die temperaturausgleichend und feuchtigkeitsregulierend sind. Seide ist sehr staubarm und enthält so gut wie keine Allergene.
+Hanf Das Füllmaterial mit einer hervorragende Ökobilanz und überzeugt viele Käufer vor allem durch ihre antistatischen und damit staubabweisenden Eigenschaften, durch ihre Hautfreundlichkeit und ihren klimatisierenden Effekt. Hanfbetten können sogar bei 60 Grad gewaschen werden. Die Pflanze kann weltweit angebaut werden, weil sie sehr pflegeleicht ist. Auch Schweiß wird in größeren Mengen von der Hanf-Füllung aufgenommen, die damit bestens geeignet ist für Allergiker. Hanf wird oftmals zusammen mit Baumwolle gemischt; der Hanfanteil sollte aber über 50% liegen, damit Sie von den positiven Eigenschaften profitieren können.
+Lyocell Lyocell ist als Füllmaterial relativ unbekannt. Die Faser besteht aus Cellulose und wird aus nachwachsenden Rohstoffen, genauer dem Holz des Eukalyptusbaumes hergestellt. Diese nimmt Feuchtigkeit sehr schnell auf und kann sie ebenso schnell wieder an die Raumluft abgeben.
+Schnurwolle Originale Schurwolle stammt vom Schaf. Schafschurwolle hat von Natur aus eine hohe Selbstreinigungskraft, ist klimatisierend und feuchtigkeitsregulierend. Sie kann etwa ein Drittel ihres eigenen Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und ist auch ideal für Menschen geeignet, die unter Rheuma leiden. Betten können zu 100% mit Schurwolle gefüllt werden.
+Baumwolle Baumwolle ist nicht nur ein idealer Stoff für Kleidung, sondern auch ein perfekter Füllstoff. Sie ist stark antistatisch, sehr formbar und lässt sich bei 60° hygienisch waschen. Ideal ist eine Füllung aus Baumwolle für Allergiker geeignet.
+Kamelflaumhaar Das Flaumhaar des Kamels befindet sich unter seinem stoppeligen und wenig flauschigen Oberhaar. Es legt dieses Flaumhaar im Frühjahr ab, um im Sommer nicht zu schwitzen. Hier können pro Tier bis zu 5 Kilogramm Haare zusammen kommen. Dieses wird vor Ort eingesammelt und wird beispielsweise zu Bettdecken-Füllungen verarbeitet. Um auch in der Natur die starken Temperaturunterschiede im Lebensraum der Kamele ausgleichen zu können, kühlt und wärmt Kamelhaar gleichzeitig. Dem Kamelhaar wird sogar eine anti-rheumatische Wirkung nachgesagt.

 

Verschiedene Steppungen

Sie kennen sicher die klassische Bettdecke, die in mehrere kleine Quadrate unterteilt ist. Dabei handelt es sich um die sogenannte Kassettensteppung. Der Vorteil dieser Steppung ist, dass das Füllmaterial nicht verrutschen kann und die Bettdecke überall gleichmäßig gut gefüllt ist.

Federbetten haben in der Regel keine Steppung. Sie leben davon, dass die Federn sich frei entfalten können und sich das Bett entsprechend luftig an den Körper anschmiegt.


 

2. Bettdecken für Allergiker

 

Allergien sind ein sehr präsentes Thema, daher widmen wir diesem ein eigenes Kapitel in unserem Test. Viele Menschen leiden heute unter Allergien, die alle Lebensbereiche betreffen. Daher brauchen Allergiker eine Bettdecke, die weder Allergene enthält noch sie von außen anzieht.

Wer beispielsweise allergisch gegen Tierhaare ist, sollte natürlich den Kauf einer Kamelhaardecke vermeiden und stattdessen eher auf industriell hergestellte Füllware wie Polyester zurückgreifen. Seltener kommt eine Allergie gegen Federn und Daunen vor, aber auch in diesem Fall muss man diese Füllung entsprechend meiden.

Häufiger leiden Menschen dagegen an der Allergie gegen Hausstaubmilben. Hier ist es entsprechend schwierig zu einem bestimmten Produkt zu raten, denn Hausstaub findet sich überall. Die beste Empfehlung für Allergiker ist es, die Decke gut zu pflegen und sich öfter mal eine neue zu kaufen. Denn unabhängig vom Füllmaterial nisten sich mit der Zeit immer mehr Milben ein, die sich auch durch das Waschen irgendwann nicht mehr entfernen lassen. Milben fühlen sich sowohl in synthetischen als auch in natürlichen Materialien wohl. Wer unter einer starken Allergie leidet und seine Gesundheit nicht gefährden will, kann die Decke mit einem besonderen Bezug versehen. Der sogenannte Encasing hindert Milben daran, sich überhaupt erst einmal in die Decke einzunisten. Diese Bezüge sollten sowohl auf die Decke als auch auf die Matratze und die Kopfkissen aufgebracht werden. Dennoch lassen sie genug Luft und Feuchtigkeit zirkulieren, damit das Schlafklima nicht darunter leidet.


 

3. Individuelle Bettdecken für jeden Schlaftyp

 

Wichtig bei der Auswahl der Matratze ist es darauf zu achten, dass sie ihre wichtigsten Aufgaben erfüllt. Dazu gehört es vor allem, für ein angenehmes Klima während des Schlafes zu sorgen, so dass der Schlafende nicht auskühlt und auch nicht übermäßig schwitzt. Die Decke muss außerdem eine gewisse Menge Feuchtigkeit aufnehmen können, ohne danach klamm zu sein. Jeder Mensch scheidet während des Schlafens Schweiß aus, der zu einem großen Teil in die Decke gelangt. Letztlich muss die Decke natürlich auch anschmiegsam und kuschelweich sein.

Wie warm ist die Bettdecke eigentlich?

Bei elektrischen Geräten beispielsweise kann die Leistung meist exakt angegeben werden. Wie viele Umdrehungen schafft eine Waschmaschine, wie schnell wird der Ofen heiß oder wie sparsam kann mit dem neuen Herd gekocht werden? Hersteller haben sich hier auf einheitliche Kennzeichnungen geeinigt.

Anders ist dies bei Decken. Hier gibt es keine universelle Kennzeichnung, wie warm die Decke hält. Jeder Hersteller denkt sich seine eigene Skala zur Darstellung der Wärmeklasse aus. Es ist schwer, hier Einheitlichkeit herzustellen, denn ein Kind nimmt Wärme ja beispielsweise ganz anders war als ein erwachsener Mann.

Unterschiedliche Schlafgewohnheiten in der Partnerschaft

Man sagt ja, dass Gegensätze sich anziehen. So scheint es zumindest in Bezug auf das Wohnen bzw. die Schlafgewohnheiten in Partnerschaften zu sein. Meistens liebt es der eine, bei offenem Fenster zu schlafen, während der andere es lieber mollig warm hätte. Dies muss nicht gleich das Ende der Ehe bedeuten. Ein idealer Kompromiss ist die passende Bettdecke, die die Temperaturunterschiede ausgleichen kann.

Bettdecken für Kinder

Insbesondere für den empfindlichen Kinderschlaf ist es wichtig, die passende Bettdecke zu finden. Das Kind soll erholsam schlafen können, ohne übermäßig zu schwitzen oder zu frieren.

Kinder haben oft einen unruhigen Schlaf und zerwühlen nachts die Betten. Am Morgen liegen sie meist ganz woanders als dort, wo sie eingeschlafen sind. Auch tagsüber dient das Bett als Spielplatz und die Bettdecke muss entsprechend belastbar sein.

Achten Sie beim Kauf einer Kinderdecke darauf, dass diese entsprechend atmungsaktiv ist und die Temperaturunterschiede gut ausgleichen kann. Aufgrund der hohen Beweglichkeit in der Nacht sollte die Bettdecke außerdem entsprechend groß sein, damit sich das Kind komplett einkuscheln kann. Je nachdem, wie stark beheizt das Kinderzimmer ist, kann die Decke aber entsprechend leicht sein, damit das Kind im Schlaf nicht überhitzt.

Da Kinder häufig schneller schwitzen als Erwachsene, sollten Sie eine Füllung aus Naturmaterial wählen, die den Feuchtigkeitsgehalt natürlich regulieren kann. Ideal sind Daunen oder Naturmaterialien wie Kaschmir oder Kapok.


 

4. Winterdecke, Sommerdecke oder 4-Jahreszeiten-Decke

 

Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Herausforderung, was die Schlafgewohnheiten angeht. Im Sommer heizen sich die Räume übermäßig auf und erschweren es, in den Schlaf zu kommen. Dennoch will niemand auf seine Bettdecke verzichten, denn die gehört einfach zum gemütlichen Schlaf dazu. Im Winter dagegen kann es vor allem nachts schnell sehr kühl werden im Schlafzimmer. Welche Decke ist also die richtige für einen gesunden Schlaf? Die Lösung sind jahreszeitliche Sommerdecken und Winterdecken.

Sommerdecken

Sommerdecken haben ein sehr niedriges Eigengewicht. Sie sind mit einer sehr geringen Füllmenge ausgestattet und oftmals in viele kleine Karos gesteppt, die für die optimale Wärmeverteilung sorgen. Gute Sommerdecken verfügen sogar über verschiedene Klimazonen, in denen teils gar keine Füllung eingearbeitet sind zur Unterstützung der Wärmeregulation. Ein ideales Füllmaterial für den Sommer ist die natürliche Wildseide. Sie kann bis zu einem Drittel des eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und so vom Körper wegleiten. Seide wirkt kühlend und kann einen Wärmestau unter der Bettdecke vermeiden. Auch die synthetische Mikrofaser ist ideal geeignet für starke Schwitzer.

Winterdecke

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres als sich im Winter nach einem anstrengenden Tag und dem Spaziergang im Schneegestöber abends in die warme Decke einzukuscheln. Winterdecken haben naturgemäß ein viel höheres Eigengewicht als ihre sommerlichen Pendants. Besteht die Füllung jedoch aus synthetischen Hightech-Materialien oder selbstregulierenden Naturmaterialien, kann jedoch eine unangenehme Schwere vermieden werden.

Um die richtige Decke für die eigenen Schlafgewohnheiten zu finden, können Sie zwischen verschiedenen Modellen wählen. Duo-Bettdecken können Sie nach Bedarf am Rande zusammenknüpfen und so für eine entsprechende Dicke sorgen. Durch das zusammenknüpfen entsteht zwischen den Einzeldecken eine Luftbrücke, die für eine besondere Wärme sorgt. Eine Monobettdecke besitzt ein vergleichsweise hohes Füllgewicht. Durch das so entstehende hohe Volumen der Decke können Sie sich entsprechend gemütlich darin einkuscheln.

Als Füllmaterial wählen Sie am besten tierische Füllungen, da diese bereits von Natur aus temperaturausgleichend sind. Wer gutes Geld investieren möchte, entscheidet sich für das Unterfell der Cashmere Ziege, das sehr leicht, anschmiegsam und vor allem wunderbar wärmend ist. Etwas günstiger und ebenfalls wunderbar wärmend im Winter sind Daunen.

4-Jahreszeiten-Decken

Es herrschen verschiedene Auffassungen davon, wie sinnvoll der Kauf einer 4-Jahreszeiten-Decke ist. Wie der Name schon sagt, können diese Decken zu jeder Jahreszeit genutzt werden. Dadurch ersparen Sie sich einerseits den Kauf von zwei Decken, sowie andererseits den Platz für die Lagerung. 4-Jahreszeiten-Decken bestehen aus zwei Teilen, die flexibel miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden können. Es gibt einen dünneren Teil und einen stärker ausgefüllten Teil für die Übergangsmonate im Frühling und im Herbst. Wenn Sie beide Teile miteinander verknüpfen, dann haben Sie ein ideales, kuschelig warmes Winterbett.


 

5. Die richtige Pflege von Bettwäsche

 

Der Kauf einer Bettdecke ist zunächst einmal eine nicht geringe Ausgabe. Daher sollten Sie mit der richtigen Pflege dafür sorgen, dass Sie auch lange Freude an der Decke haben. Wir haben die wichtigsten Pflegetipps für Sie zusammengestellt.

Waschen

Kopfkissen und Decke sollten Sie nicht zu oft, aber dennoch regelmäßig waschen. Es gibt keine generelle Empfehlung, wie oft eine Decke gewaschen werden sollte. Entscheiden Sie dies am besten nach dem eigenen Reinheits- und Hygienebedürfnis. Wenigstens zweimal im Jahr sollten die Decken jedoch ausgewaschen werden.

Wer sich für eine Füllung aus Tierhaar entschieden hat, braucht seine Decken generell weniger oft zu waschen. Hier reicht oft schon ein regelmäßiges Lüften aus, um die Decken lange frisch zu halten. Achten Sie auf jeden Fall auf die Pflegehinweise. Einige Produkte dürfen nur chemisch gereinigt werden, andere können Sie einfach in die Waschmaschine stecken. Waschen Sie in diesem Fall die Decke einzeln und füllen Sie die Maschine nicht zu voll; andernfalls kann die Füllung sich verklumpen. Ein Profi-Tipp für das Waschen von Daunen: Stecken Sie einen Tennisball in die Waschmaschine. Dieser sorgt während des Waschgangs dafür, dass die Federn schön luftig bleiben. Wenn Sie einen Waschsalon mit Industrietrocknern in der Nähe haben, trocknen Sie Ihre Bettdecke auf jeden Fall dort. Sie können hier kalt getrocknet werden, was wesentlich besser für die Füllung ist.

Lüften

Das tägliche auslüften der Bettwäsche ist wichtig, um das Material zu trocknen. Nachts sondert der Mensch bis zu einem halben Liter Schweiß im Schlaf ab. Dieser wird in der Decke gespeichert und sollte daher möglichst vor dem nächsten Schlafengehen vollständig getrocknet sein. Für das Lüften sollten Sie aber ein Fenster oder einen Ort auf Ihrer Terrasse wählen, der nicht unmittelbar der Sonne ausgesetzt ist. Ansonsten können vor allem Naturmaterialien wie Daunen zu stark austrocknen und brüchig werden.

Ausklopfen

Noch aus Omas Zeiten kennen Sie sicher das Ritual, die Bettdecke regelmäßig über eine hohe Stange zu hängen und auszuklopfen. Das Ausklopfen mit dem Teppichklopfer oder das Absaugen mit dem Staubsauger ist heute nicht mehr ratsam. Die Stoffe sind mittlerweile so modern, dass Sie staubabweisend sind und nicht mehr kiloweise davon aufnehmen. Durch zu starkes Klopfen öffnen sich die Poren und Daunen und Federn können aus den Inletts austreten. Bürsten Sie Ihre Decken lieber regelmäßig leicht aus.

Neukauf

Die oft gestellte Gretchenfrage lautet, wie lange man eine Bettdecke nutzen sollte und ab wann ein Neukauf ratsam ist. Generell kann es natürlich keinen Tag X geben, an dem die Bettdecke ihre Haltbarkeit verliert. Vielmehr sollten Sie darauf achten, ab wann ein Qualitätsverlust des Füllmaterials zu beobachten ist.

Früher vererbte man Bettdecken manchmal über Generationen hinweg weiter. Dies ist so wenig hygienisch, wie es sich anhört. Generell gilt, dass gute Decken ca. nach 8 Jahren getauscht werden sollten.


 

6. Tipps für den Kauf von Oberbetten

 

Prüfsiegel / Stiftung Warentest Decken können sowohl mit einem Öko Siegel von ÖKO Test 2015 ausgezeichnet oder auch von Tests der Stiftung Warentest bewertet worden sein. Schauen Sie nach einem solchen Siegel oder einer Bewertung der Stiftung Warentest, damit die Produkte auch tatsächlich das halten, was sie versprechen. Vergleichen Sie vor allem die einzelnen Testergebnisse der Stiftung Warentest 2015 miteinander, um das für Sie beste Produkt zu erwerben. Wer schlecht kauft, kauft in der Regel zweimal.
Bewertungen Auch wenn die einzelnen Produkte von den Herstellern, vom Anbieter und offiziellen Testportalen eine gute Bewertung erhalten, kann das Urteil der Verbraucher ganz anders ausfallen. Daher ist es immer wichtig, auch die Meinungen der Kunden anzuhören. In diesen Bewertungen stecken oftmals noch zusätzliche wichtige Informationen, die aus den Produktbeschreibungen nicht hervorgehen und noch offene Fragen werden vor dem Kauf geklärt.
Seriöse Anbieter Sie brauchen heute nicht mehr den ganzen Samstag zu opfern, um auf der Suche nach der passenden Decke von Geschäft zu Geschäft zu laufen. Suchen Sie sich für die Bestellung einen zertifizierten Anbieter, der die Ware auch zuverlässig wie bestellt ausliefert.
Größe Die Größe der Decke sollte so gewählt sein, dass Sie problemlos passend zum Kissen auch standardisierte Bettwäsche kaufen können. Für Verliebte gibt es beispielsweise auch doppelte Bettdecken – auch wenn das gemeinsame Kuscheln nachts besonders innig ist, finden Sie für diese Decken oftmals schwerlich die passenden Bezüge. Machen Sie sich also bereits vor dem Kauf Gedanken über das passende Zubehör.
Testbericht Vor dem Kauf sollten Sie verschiedene Testberichte lesen und die einzelnen Bewertungen miteinander vergleichen. So erfahren Sie bereits vor dem Gebrauch, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Produkte haben.